Im Interview spricht er offen über seine Fehde mit Max Verstappen… und zeigt dabei null Reue
Juan Pablo Montoya im Interview: „Meine Fehde mit Max Verstappen und warum mir das scheißegal war“
EXKLUSIV: Juan Pablo Montoya äußert sich zu seinem öffentlichen Streit mit Max Verstappen.

Juan Pablo Montoya hat auf Max Verstappens öffentliche Kritik an ihm reagiert.(Bild: Getty)
Juan Pablo Montoya beteuert, er hege keinerlei Groll gegen Max Verstappen und ihm sei dieser „völlig egal“, trotz ihres jüngsten, öffentlichkeitswirksamen Streits. Der Red-Bull -Pilot hatte Montoya im letzten Monat scharf kritisiert, weil dieser „so viel Unsinn rede“, und hinterfragt, warum der kolumbianische Ex- Williams- und McLaren -Fahrer als Experte arbeiten dürfe.
Der Konflikt entstand durch Montoyas Forderung, Fahrer, die den Sport missachten, zu suspendieren und hart zu bestrafen. Er bezog sich dabei auf einige Fahrer, darunter Verstappen, die die neue Generation von Rennwagen öffentlich kritisiert und das Fahren mit Videospielen wie Mario Kart verglichen hatten.
Verstappen sagte später über Montoya: „Ich verstehe einfach nicht, warum solche Typen von der Formel-1-Führung bezahlt werden. Man will doch nicht so jemanden im Fahrerlager haben, der so einen Unsinn redet?“ Doch im Gespräch mit unserem Pit Lane Torque Podcast, via BetVictor Live Casino , beharrt Montoya darauf, dass er sich allgemein über alle Formel-1-Fahrer geäußert und nicht speziell Verstappen angegriffen habe.
„Ich sagte, jeder Fahrer, der sich über den Sport lustig macht, sollte bestraft werden“, sagte er. „Und dann fragten sie mich: ‚Wirst du Max bestrafen?‘ Ich sagte: ‚Ja, so wie ich jeden anderen bestrafen würde.‘ Ich sage nicht, dass man den Sport nicht kritisieren soll. Wenn man ihn nicht mag, ist das in Ordnung. Aber was ich eigentlich sagen wollte, war: ‚Habt eine Meinung, mögt ihn so sehr ablehnen, wie ihr wollt, aber ihr solltet euch nicht über den Sport lustig machen.‘“
Kritik wie ‚Sie hätten dies tun sollen, sie hätten das tun sollen‘ ist in Ordnung. Ich denke, es geht darum, dass Kritik konstruktiv und nicht destruktiv sein sollte.“
Auf die Frage, ob ihn Verstappens heftiger öffentlicher Gegenangriff überrascht habe, sagte Montoya, er hätte in umgekehrter Situation genauso reagiert. Er sagte: „Wenn jemand sagt: ‚Wir mögen deine Interviews nicht und der Mist, den du schreibst, ist einfach nur grauenhaft‘, und ich das öffentlich sagen würde, würdet ihr doch auch sagen: ‚Dieser verdammte Clown ist doch völlig nutzlos‘, oder? Ganz bestimmt.“

Max Verstappen kritisierte Montoya öffentlich für seine Kommentare.(Bild: Getty)
„So ist das nun mal. Damit kann ich leben. Ist mir eigentlich egal. Ich habe nichts gegen Max. Ich meinte nur, der Fahrer sollte bestraft werden. Und ich denke, wenn man in einer anderen Sportart schlecht über eine Liga oder so redet, kriegt man Ärger.“
Wenn du zu einem Fußballspiel gehst und sagst, die Schiedsrichter seien ein Witz und würden wahrscheinlich von jemandem bezahlt, um die Spiele zu manipulieren, wie viel Ärger würdest du bekommen? ‚Ich fand den Schiedsrichter total schlecht‘, okay, das ist deine Meinung. Aber beleidige damit nicht den Sport. Das ist meine Meinung.“
Wenn du ein Max-Fan bist, wirst du sagen: ‚Damit hat Max Montoya aber mal ordentlich die Meinung gegeigt.‘ Aber wenn du dir das mal anhörst, ist mir Max ehrlich gesagt scheißegal. Ich liebe Max, ich halte ihn für einen fantastischen Fahrer.“
„Wenn man mich gefragt hätte: ‚Würdest du Lando [Norris] bestrafen?‘, hätte ich Ja gesagt. ‚Würdest du George [Russell] bestrafen?‘ Ja. ‚Würdest du Sergio [Perez] bestrafen?‘ Ja. Ich rede nichts schön, ich sage es, wie es ist. Ich habe nichts gegen irgendjemanden in der Startaufstellung. Wirklich nicht.“
cre: https://www.express.co.uk/sport/f1-autosport/2222354/juan-pablo-montoya-max-verstappen-argument