Blick hinter die Kulissen: Martin Brundle enthüllt...

Blick hinter die Kulissen: Martin Brundle enthüllt zwei „goldene Geheimnisse“ seines legendären Grid Walks

Martin Brundle verrät hinter den Kulissen zwei Geheimnisse seines erfolgreichen Grid Walks.

Sky Sports F1-Legende Martin Brundle hat die Geheimnisse seiner berühmten Grid Walks am Renntag enthüllt.

Martin Brundle während eines seiner legendären Grid Walks
Martin Brundles Grid Walks sind ein beliebter Bestandteil der Formel 1.(Bild: Getty)
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Martin Brundles Grid Walk vor dem Rennen ist aus den Formel-1- Übertragungen nicht mehr wegzudenken. Seit Jahrzehnten navigiert der erfahrene Sky-Sports -Experte durch die dicht gedrängten Startaufstellungen, schlängelt sich zwischen Reifenregalen, Mechanikern und internationalen Superstars hindurch und liefert dabei einige der legendärsten – und peinlichsten – Momente der Formel-1-Fernsehgeschichte.

Ob er nun von Hollywood-Größen ignoriert wird, NBA-Stars mit Konkurrenten verwechselt oder von übereifrigen Sicherheitsleuten beiseitegeschubst wird – Brundles unvorhersehbare Streifzüge wirken wie die ultimative, unberechenbare Ruhe vor dem Sturm. Doch hinter den viralen Clips und den brenzligen Begegnungen verbirgt sich eine ausgeklügelte Strategie, die ihm hilft, sich im Promi-Chaos zurechtzufinden. In einem von Sky Sports veröffentlichten Behind-the-Scenes-Video lüftet Brundle nun das Geheimnis seines Erfolgs und enthüllt die zwei Schlüsselfaktoren seines legendären Vor-Rennen-Segments.

„Als ich vor 29 Jahren damit anfing, war ich der Einzige am Start“, erklärte Brundle. „Es sind zwölf Minuten, ungeskriptet, unvorbereitet, Live-Fernsehen mit Autounfällen. Und oh Wunder, ich baue einen Unfall.“

Um Pannen zu vermeiden, setzt Brundle auf zwei Geheimwaffen, um sich vor dem Start im Chaos zurechtzufinden. Der erste Trick kommt zum Einsatz, noch bevor Brundle die Startbahn betritt. Damit er nicht völlig den Faden verliert, wenn er den internationalen Ikonen gegenübersteht, erhält Brundle vor dem Rennen eine spezielle Liste mit Talenten.

Dadurch erhält er einen entscheidenden Vorsprung darüber, welche prominenten Persönlichkeiten genau auf dem Spielfeld erwartet werden, sodass er sich schnell informieren kann, auf wen er achten sollte, bevor die Kameras zu laufen beginnen.

Martin Brundle bereitet sich auf seinen Grid Walk vor

Brundle hat zwei Geheimnisse verraten, die ihm bei der Vorbereitung auf seine Grid Walks helfen.(Bild: Sky Sports)

Zu wissen, wer am Start ist, ist allerdings nur die halbe Miete – sie inmitten einer Masse von Mechanikern, Fahrern und VIPs tatsächlich zu finden, ist eine ganz andere Geschichte.

Damit kommt sein zweites Geheimnis ins Spiel: ein eigens dafür eingesetzter Beobachter vor Ort, dessen einzige Aufgabe es ist, sich durch die Menge zu bewegen, Prominente aufzuspüren und diese Informationen in Echtzeit direkt an Brundle weiterzuleiten.

„Wir haben jemanden als Spotter im Einsatz, der herumläuft, nach Prominenten Ausschau hält und mit mir spricht“, sagte er. „Ich habe außerdem den Regisseur und den Produzenten im Ohr, die mir Informationen geben. Ich habe also drei Leute, die mit mir sprechen.“

Brundles Rastergang

Brundles Grid-Walk-Interviews neigen dazu, schiefzugehen.(Bild: Sky Sports)

Brundles Team arbeitet möglicherweise im Hintergrund daran, das Chaos unter Kontrolle zu halten, aber gerade die Unberechenbarkeit des Grid Walks hat ihn zu einem so beliebten Bestandteil des F1-Wochenendes gemacht.

Brundle, 67, ist ein ehemaliger Formel-1-Fahrer, der über ein Jahrzehnt in der Königsklasse aktiv war. Nach dem Ende seiner Rennfahrerkarriere Mitte der 90er-Jahre wechselte er zum Fernsehen. Er begann 1997 bei ITV, bevor er 2009 zur BBC und 2012 zu Sky Sports wechselte.

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