Red Bull setzt alles auf Verstappen – Ein Mega-Vertrag, um ihn um jeden Preis zu halten!
Red Bull soll Max Verstappen einen lukrativen neuen Vertrag vorgelegt haben, der den viermaligen Weltmeister bis Ende 2029 in Milton Keynes halten würde.
Der von der deutschen Zeitung Bild zuerst gemeldete Vertrag soll einen Wert von rund 80 Millionen Dollar pro Saison haben – eine deutliche Steigerung gegenüber seinem aktuellen Jahreseinkommen von rund 65 Millionen Euro.
Das Angebot ist an eine entscheidende Bedingung geknüpft. Red Bull fordert, dass die bestehende leistungsabhängige Ausstiegsklausel des Niederländers im Rahmen der neu verhandelten Bedingungen vollständig gestrichen wird.
Hochrangige Persönlichkeiten innerhalb des Teams, darunter Laurent Mekies und Sportdirektor Oliver Mintzlaff, sollen die Vertragsverhandlungen vorantreiben.

Hochrangige Persönlichkeiten bei Red Bull führen die Vertragsverhandlungen mit Max Verstappen.
| REUTERSDas Finanzpaket würde Verstappen zu einem der bestbezahlten Athleten im globalen Motorsport machen, doch die Beseitigung seiner Ausstiegsmöglichkeit hat für die Führungsetage von Red Bull eindeutig Priorität.
Verstappens Saison 2026 stellt einen deutlichen Bruch mit seinen dominanten Meisterschaftsjahren dar. Der Niederländer wartet in dieser Saison noch auf den Sieg und belegt derzeit den siebten Platz in der Fahrerwertung.
Sein bestes Ergebnis erzielte er beim Großen Preis von Ungarn am vergangenen Wochenende, wo er als Zweiter die Ziellinie überquerte – was seinem besten Ergebnis des Jahres entsprach.
Seine schwache Platzierung in der Meisterschaft hat seine vertragliche Verhandlungsposition erst ermöglicht. Die Ausstiegsklausel in seinem aktuellen Vertrag tritt demnach in Kraft, sollte Verstappen nach dem Rennen in Ungarn nicht mehr unter den ersten Drei der Gesamtwertung liegen.
Da diese Schwelle nun deutlich überschritten ist, hat er Berichten zufolge das Recht, Red Bull vor der Saison 2027 zu verlassen.
Die Frist im Oktober gibt ihm mehrere Monate Zeit, seine Optionen abzuwägen.

Max Verstappen belegte beim Großen Preis von Ungarn den zweiten Platz, während Lando Norris seinen ersten Sieg im Jahr 2026 errang.
| REUTERSTrotz der horrenden Summen, die geboten werden, scheint Verstappen es nicht eilig zu haben, den Vertrag zu unterschreiben. Sein Management-Team soll das Angebot Berichten zufolge schon seit mehreren Wochen unbeantwortet lassen, da es sich seiner Verhandlungsmacht voll bewusst ist.
Die Führungsriege von Red Bull würde eine schnelle Lösung bevorzugen, um die Unsicherheit zu beseitigen, die das Team die ganze Saison über begleitet hat.
Doch Verstappens realistische Alternativen scheinen sich zu verkleinern. Mercedes-Chef Toto Wolff signalisierte kürzlich, dass die Silberpfeile an ihrem aktuellen Fahrerduo George Russell und Kimi Antonelli festhalten und schloss damit einen kurzfristigen Wechsel nach Brackley praktisch aus. Auch McLaren wurde mit Interesse an dem Niederländer in Verbindung gebracht.

Trotz des Schweigens deuten Anzeichen darauf hin, dass Verstappen eher dazu tendiert, bei Red Bull zu bleiben. Angeblich befinden sich beide Seiten hinter den Kulissen in einem ständigen Dialog.
Verstappen selbst hat jegliche Gerüchte über Unruhen heruntergespielt und sich kürzlich in lobenden Worten über das Team geäußert. „Dieses Team ist wie eine zweite Familie für mich“, sagte er und fügte hinzu: „Mir geht es gut. Ich sage nur, dass es nichts zu sagen gibt, weil nichts los ist.“
Er betonte, sein Fokus liege weiterhin voll und ganz darauf, aus dem anspruchsvollen Auto die bestmögliche Leistung herauszuholen. „Wir versuchen einfach, unser Auto besser zu verstehen und natürlich wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden“, sagte er. „Es geht definitiv aufwärts. Das ist gut.“
Die Zeit drängt. Verstappen hat bis Oktober Zeit, sich zu entscheiden, ob er seine Ausstiegsklausel aktiviert oder die überarbeiteten Bedingungen von Red Bull akzeptiert, und das Team ist bestrebt, die Angelegenheit deutlich vor Ablauf dieser Frist zu klären.
Es kursieren Gerüchte, dass Max Verstappen die Formel 1 komplett verlassen könnte.