Die Formel 1 wird von einem Schock erschüttert: Lando Norris überrascht seine Fans mit dem Eingeständnis, sich nach dem intensiven Medienrummel – direkt nach seinem Formel-1-Titelgewinn – „verletzt“ gefühlt zu haben. Doch was hinter den Kulissen ans Licht kommt, ist noch schockierender…
Lando Norris hat zugegeben, mit dem zunehmenden Paparazzi-Rummel zu kämpfen zu haben.
Formel-1-Weltmeister Lando Norris hat enthüllt, dass er sich von Fotografen, die ihn durch die Straßen Londons verfolgen, „verletzt“ fühlt.
Der McLaren-Fahrer berichtete, dass er auf der Fahrt zu einem Freund in die Hauptstadt 40 Minuten lang verfolgt wurde, wobei ein Paparazzo jede seiner Bewegungen aufnahm.
„Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich mich ein bisschen mehr verletzt fühle – dass ich mein Hotel oder mein Haus nicht verlassen kann, ohne dass jemand versucht, jeden meiner Schritte zu beobachten“, sagte Norris am Freitag in Spa-Francorchamps.
Der 26-jährige Brite räumte ein, dass die Aufmerksamkeit der Medien mit dem Dasein als Formel-1-Fahrer einhergeht, betonte aber, dass gewisse Grenzen überschritten worden seien.

Lando Norris hat zugegeben, dass er es satt hat, von Paparazzi verfolgt zu werden.
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„Es fühlt sich nicht mehr so an, als wäre mein Privatleben privat, es ist einfach mein Leben“, fügte er hinzu. „Es gibt Grenzen, und ich akzeptiere nicht, dass mir Leute folgen. Das ist einfach seltsam.“
Norris’ Frustrationen beschränken sich nicht nur auf die Paparazzi, sondern umfassen auch seine sportlichen Schwierigkeiten in dieser Saison.
Der Titelverteidiger hat seit seinem Triumph beim Großen Preis von São Paulo im vergangenen November 11 Rennen ohne Sieg hinter sich.
Aktuell belegt er den fünften Platz in der Gesamtwertung und liegt nach neun der 22 Saisonrunden 82 Punkte hinter dem 19-jährigen Mercedes-Talent Kimi Antonelli.
Mercedes und Ferrari haben die Saison 2026 nach Einführung des neuen Reglements dominiert.
Der dieswöchige Große Preis von Belgien bietet dem britischen Fahrer wenig Aussicht auf Erleichterung, da er eine Startplatzstrafe von 10 Plätzen absitzen muss, weil er die ihm zustehende Menge an Motorkomponenten überschritten hat, indem er eine neue Batterie mitgenommen hat.

Lando Norris hat Schwierigkeiten, seinen Weltmeistertitel zu verteidigen.
| GETTYTrotz des Rückschlags zeigte Norris am Freitag ein ermutigendes Tempo und fuhr im Training die zweitschnellste Zeit hinter Antonelli.
Norris verteidigte seinen Wunsch nach Geselligkeit und beharrte darauf, dass er sich das Recht verdient habe, das Leben abseits der Rennstrecke zu genießen.
„Ich werde älter und möchte ausgehen – und ich meine damit nicht, feiern zu gehen, sondern einfach nur essen zu gehen und das Haus zu verlassen“, erklärte er.
Der Weltmeister gab zu, dass er während seiner Titelgewinn-Saison die meisten Abende allein zu Hause mit Videospielen verbrachte, was bei ihm zu einem Gefühl der Isolation führte.
„Letztes Jahr habe ich nur gespielt und mich in meinem eigenen Zuhause wie ein Versager gefühlt!“, sagte Norris. „Das ist nicht unbedingt schlecht. Ich habe mich zurückgezogen und war diszipliniert, aber jetzt gehe ich auch wieder mit Freunden aus.“
Er betonte, dass er als Champion auch ein Anrecht darauf habe, Erlebnisse jenseits des Fahrerlagers zu genießen.
„Für mich geht es darum, das Leben außerhalb der Formel 1 zu erleben, wozu ich ein Recht habe.“
Norris räumte ein, dass das Wettkampffeuer in ihm ohne regelmäßige Siege und Meisterschaftskämpfe etwas nachgelassen habe.

Lando Norris beteuert, er sei nach wie vor hochmotiviert, weiterhin für McLaren Rennen zu fahren.
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„Da ist dieses kleine Feuer, das man verspürt, wenn der Erfolg kommt und man um die Weltmeisterschaft kämpft… das ist irgendwie ein bisschen schwächer“, gab er zu.
Der McLaren-Pilot betonte jedoch, dass sein Engagement, Höchstleistungen zu erbringen, weiterhin ungebrochen sei.
„Jedes Mal, wenn ich meinen Helm aufsetze, bin ich genauso motiviert, mein Bestes zu geben“, erklärte Norris.
Er erklärte, seine Hingabe rühre von seiner Loyalität zu seinem Team und nicht von persönlichem Ruhm her.

„Ich würde mich schämen, wenn ich auf die Bahn ginge und es nicht versuchen würde, weil ich wüsste, dass ich das Team im Stich lassen würde.“
Der Champion gestand, dass er sich einfach nur danach sehne, noch einmal ganz oben auf dem Podium zu stehen, Champagner zu verspritzen und Pokale in die Höhe zu stemmen.