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Explosiver Moment beim Großen Preis von Ungarn: Oscar Piastri beschimpft Rivalen wütend als „v3rdammt3n Id!0:ten“ – und scheidet bitter aus

Oscar Piastri beschimpft einen „verdammten Idioten“, bevor der McLaren-Star beim Großen Preis von Ungarn ausscheiden musste

Oscar Piastri erlebte in Ungarn einen Grand Prix zum Vergessen.

Oscar Piastri ließ während des heutigen Großen Preises von Ungarn über Funk einen wütenden Wutausbruch los und bezeichnete Carlos Sainz als „Idioten“, nachdem eine Kollision mit dem Williams-Fahrer beim Versuch, Nachzügler zu überholen, ihm die Führung im Rennen geraubt hatte.

„Ist der total bescheuert oder was?“, tobte Piastri. „Geh verdammt nochmal aus dem Weg, du Idiot! Oh mein Gott!“

 

Der 25-jährige Australier hatte einen Großteil des Rennens auf dem Hungaroring kontrolliert, nachdem er in der ersten Runde die Führung von seinem Teamkollegen Lando Norris übernommen hatte.

Sein Nachmittag nahm jedoch nach seinem zweiten Boxenstopp ein spektakuläres Ende, als ihn eine Berührung mit Sainz in Runde 38 wertvolle Zeit kostete.

Oscar Piastri nannte Carlos Sainz nach einem Zwischenfall zu Beginn des Rennens einen „verdammten Idioten“.

Oscar Piastri nannte Carlos Sainz nach einem Zwischenfall zu Beginn des Rennens einen „verdammten Idioten“.

|REUTERS

Durch die Verzögerung konnte Norris seinen Teamkollegen in der Boxenstoppsequenz überholen und schließlich seinen ersten Sieg der Saison 2026 einfahren.

Piastri hatte in Runde 32 die Führung abgegeben, um an die Box zu fahren, und kehrte auf die Strecke zurück, wobei ihm die Nachzügler den Weg versperrten. Sechs Runden später, als er sich Kurve zwei näherte, traf er auf Sainz, der sich ein Duell mit dem ebenfalls nach hinten überrundeten Fernando Alonso lieferte.

Blaue Flaggen wurden geschwenkt, um die beiden langsameren Fahrzeuge zum Vorfahren aufzufordern, doch Sainz schien Piastris Anwesenheit hinter ihm nicht wahrzunehmen. Der Spanier wich weit aus, bevor er wieder quer über die Strecke fuhr, wo das linke Hinterrad seines Williams das rechte Vorderrad von Piastris McLaren traf.

Die Berührung zwang Piastri ins Gras und kostete ihn wertvolle Zeit. Obwohl der McLaren keine sichtbaren Schäden davontrug, erwies sich der Zwischenfall als entscheidend – Norris fuhr kurz darauf an die Box und kam vor seinem Teamkollegen wieder auf die Strecke, wodurch er die Führung im Rennen übernahm.

Piastris Wut richtete sich nicht allein gegen Sainz. Er wandte sich gegen sein eigenes Team und griff Renningenieur Tom Stallard an, als dieser versuchte, ihn zu trösten.

„Ach, Kumpel, sprich mich bloß nicht an“, schnauzte Piastri, bevor er noch einen Seitenhieb auf die McLaren-Boxenmauer hinzufügte: „Nett von euch, das mit einzubeziehen. Danke.“

Oscar Piastri wandte sich auch gegen sein eigenes McLaren-Team, nachdem er Renningenieur Tom Stallard scharf kritisiert hatte.

Oscar Piastri wandte sich auch gegen sein eigenes McLaren-Team, nachdem er Renningenieur Tom Stallard scharf kritisiert hatte.

|REUTERS

Mit dem sarkastischen Tadel machte Piastri deutlich, dass seine Strategen eine Mitschuld daran trugen, dass er in einer so kritischen Situation in den Verkehr geraten war.

Sainz erhielt unterdessen von den Rennkommissaren eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe, weil er die blauen Flaggen missachtet hatte. Da der Spanier sich zuvor mit seinem Teamkollegen um Platz 19 gestritten hatte, hatte die Strafe kaum praktische Konsequenzen – und bot Piastri keine sinnvolle Wiedergutmachung.

Was für Piastri ohnehin schon ein miserabler Nachmittag gewesen war, verschlimmerte sich noch weiter. In Runde 56 plagte ihn ein Getriebeschaden, der ihm keine andere Wahl ließ, als seinen Wagen an den Streckenrand zu fahren und das Rennen – 14 Runden vor Schluss – aufzugeben.


Der Ausfall verwandelte einen möglichen Sieg in einen sinnlosen Nachmittag und krönte eine miserable Kette von Ereignissen für den in Melbourne geborenen Fahrer.

Norris hingegen profitierte vom Pech seines Teamkollegen. Der amtierende Weltmeister hatte sich vor Piastris technischem Defekt einen Vorsprung von über 13 Sekunden herausgefahren und fuhr souverän über die Ziellinie, um sich beim elften Lauf seinen ersten Saisonsieg 2026 zu sichern.

Das Ergebnis gibt Norris einen willkommenen Auftrieb für die bevorstehende Sommerpause, während Piastri nun einige bittere Wochen der Selbstreflexion vor sich hat.

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